3
Apr
2015

TI-nspire CX – Schneller Matrizen lösen mit dem TI-Nspire

Normalerweise löst man Gleichungssysteme vom Maschenstrom oder Knotenpotenzialverfahren so:

Dieser Weg hat drei große Nachteile:

  1. Es müssen relativ viele Zeichen eingegeben werden -> langsame Handhabung.
  2. Die Lösungen passen oft nicht auf einen Bildschirm und werden dadurch schwer ablesbar.
  3. Die Lösungen lassen sich nicht gut für weitere Rechnungen verwenden.

Schneller geht es aber so:

Die Vorteile bei diesem Verfahren sind sehr einfach ersichtlich:

  • Deutlich weniger Zeichen müssen eingegeben werden, was die mögliche Anzahl der Fehler reduziert.
  • Längere Ausdrücke werden übereinandere dargestellt und nicht nebeneinander,
    dadurch kann man ohne scrollen alle Antworten einsehen.

Einen kleinen Nachteil gibt es aber, denn die Antwort ist ein Vektor aus dem man die Werte nicht so einfach rauskopieren kann, wie es mit der ersten Methode geht.
Es gibt aber einen kleinen Trick.

Man definiert „a“ als Antwortvektor und somit enthält der Vektor „a“ die Ergebnisse des Gleichungssystems.
Um den gewünschten Wert aus dem Antwortvektor zu extrahieren, (Wir möchte hier das erste Element extrahieren) behelfen wir uns mit dem Trick der Determinante. Mit diesem einfachen Trick können wir die Antworten einfacher extrahieren und später wieder verwenden, als bei der ersten Methode.

Alle Vorteile nochmal zusammengefasst:

  • Weniger Schreibaufwand
  • Weniger anfällig für Fehler (Zeichen vergessen oder falsch)
  • Ergebnis wird besser angezeigt und ist einfacher abzulesen
  • Ergebnis lässt sich einfacher für weitere Rechnungen verwenden

Ich hoffe der kleine Tipp hilft Euch beim Rechnen mit Matrizen und spart Euch in Zukunft viel Zeit.

Liebe Grüße

Euer Max