19
Apr
2013

Warum die Fotografie für mich nur ein Hobby ist und ich nicht mehr draus mache.

In letzter Zeit kam öfters die Frage warum ich meine Fotografie nicht intensiver betreibe. Die Antwort darauf ist sehr einfach. Der erste Punkt ist die Zeit; ich bin dualer Student und habe somit nicht gerade wenig um die Ohren. Man muss im Betrieb oder in der FH sein, dazu muss man dann noch Vorbereitungen, Organisationen und Ausarbeiten machen. Das passt einfach nicht ohne das etwas zu kurz kommt.
Der zweite, aber für mich wichtigere Punkt, ist die Sicherheit auf lange Sicht.
Man darf nicht vergessen, dass Fotografie eine Art von Kunst ist. Als Fotograf ist man also so etwas wie ein freier Künstler. Kunst gefällt nicht jedem und so ist es auch mit den Bildern. Passt man seine Fotografie an die Wünsche des Kunden an, dann macht es unter Umständen keinen Spaß mehr und man macht nicht mehr die Bilder, die man gerne machen würde. Da entscheide ich mich lieber für einen „normalen“ Job, habe aber dafür Spaß an der Fotografie.
Nächster Aspekt ist einfach das man oft viel zu sehr auf die Kamera reduziert wird. Es gibt einfach zu viele Menschen die einfach denken: „Ich habe eine Spiegelreflex Kamera und jetzt bin ich Fotograf“. Die günstigen Preise für Spiegelreflexkameras und die DSLR als Statussymbol verbessern die Tatsache nicht gerade.
Mir persönlich ist die Sache einfach zu unsicher. Ich mag einfach die Elektrotechnik und sie interessiert mich, hier sehe ich meine Zukunft und nicht in der Fotografie. Hoffe, dass ihr mich jetzt besser versteht.

Wünsche euch noch allen ein schönes Wochenende,

euer Max